Warum es nicht mehr reicht, freie Stellen auf Jobportalen zu bewerben

23. Februar 2022

Die passenden Kandidat:innen werden immer weniger, die offenen Stellen in Unternehmen bleiben länger unbesetzt. Höchste Zeit umzudenken und auf eine neue Art des Recruitings zu setzen.

Galt es in den vergangenen 20 Jahren, eine freie Stelle im Unternehmen zu besetzen, so war der Weg einfach: Man hat eine Stellenbeschreibung erstellt, die Inhalte in der Lokalzeitung, auf der Firmenwebseite oder auf Jobportalen wie jobs.ch, jobscout24.ch, ostjob.ch oder LinkedIn veröffentlicht, und auf die eintrudelnden Bewerbungen gewartet. Spätestens seit der Pandemie wird deutlich: Die Bewerbungen kommen nicht mehr von alleine und Stellen sind immer schwerer mit qualifizierten Kandidat:innen zu besetzen.


Es gab in der Schweiz noch nie so viele freie Jobs wie heute und laut einer Job-Umfrage von XING E-Recruiting ist fast jeder Zweite bereit für einen Jobwechsel. Der Anteil der aktiv Jobsuchenden ist aber wesentlich geringer. Wieso also nicht versuchen, die Menschen zu erreichen, die sich abseits der Jobplattformen bewegen, einer interessanten Stelle jedoch nicht abgeneigt sind?


Ohne Jobplattformen gehts nicht – mit Social Recruiting geht aber mehr
Von einer klassischen Stellenausschreibung wollen wir dir nicht abraten, irgendwo wollen sich Menschen über deine Offerte im Detail informieren. Social Recruiting kann deine Hiring-Strategie aber wunderbar ergänzen! In dem du potenzielle Kandidat:innen auf den Social Media Plattformen abgreifst und es ihnen möglichst leicht machst, ihren Lebenslauf in ein paar einfachen Schritten mitzuteilen. So entsteht ein Erstkontakt, den du oder deine Personalabteilung nur noch prüfen und vertiefen müsst.


Lassen wir Zahlen sprechen: 71 % der Schweizer:innen nutzen 2021 regelmässig Social Media. Am stärksten vertreten sind sie mit 56 % auf den Meta-Plattformen Facebook und Instagram. Das ergibt rund 5.6 Millionen Nutzer:innen. Auf LinkedIn bewegen sich dagegen nur ca. 3.3 Millionen Schweizer:innen aktiv. 


Mit ergänzendem Social Recruiting-Ansatz erreichst du also womöglich 2.3 Millionen potenzielle Bewerber:innen mehr, als wenn du nur auf LinkedIn setzt.