Michael testet: iOS 26

Wie jedes Jahr habe ich mir fest vorgenommen, diesmal nicht die Beta-Version von iOS zu installieren, sondern geduldig auf den offiziellen Release zu warten. Und wie jedes Jahr konnte ich es natürlich nicht lassen, die Neugier war stärker. Also: Beta drauf, und los geht’s.

Stabilität, die überrascht

Dieses Jahr war ich positiv über­rascht. Egal ob SBB, Twint oder E‑Banking, alles lief von Anfang an reibungs­los. Das war in den letzten Jahren defi­ni­tiv anders, und genau diese App-Abstürze waren jeweils der Grund, warum ich mir geschwo­ren hatte, nie wieder eine Beta zu instal­lie­ren. Nun, Verspre­chen sind da, um gebro­chen zu werden.

Neues Design: Liquid Glass

Was sofort auffällt, ist das neue Design-Konzept namens „Liquid Glass“. Es wirkt moder­ner, weicher und fast schon futu­ri­stisch. Über Geschmack lässt sich bekannt­lich strei­ten, mir gefällt’s. Es ist frisch, elegant und ganz bestimmt etwas, das andere Herstel­ler bald kopie­ren werden.

Kamera und Fotos – endlich wieder übersichtlich

Beson­ders gelun­gen finde ich die neue Darstel­lung von Kamera und Fotos. Beide Apps wirken aufge­räum­ter und intui­ti­ver. Inter­es­sant ist, dass die Fotos-App laut Apple teil­weise auf Wunsch der Nutzer:innen wieder zu einem älteren, vertrau­ten Layout zurück­ge­kehrt ist – eine Art Rück­be­sin­nung auf Bewähr­tes. Und ehrlich gesagt: Das war eine gute Entscheidung.

Bildschirmfreigabe – Familien-Support wird einfacher

Mein persön­li­ches High­light: Bild­schirm­frei­gabe während eines Anrufs. Für mich als Familien-IT-Supporter ist das Gold wert. Endlich kann ich bei Proble­men direkt sehen, was auf dem Bild­schirm passiert – ganz ohne Screen­shots (und die obli­ga­to­ri­sche Frage: „Wie macht man noch mal einen Screen­shot?“). Ich freue mich schon auf meinen ersten Supportfall 🙂

Individuelles Schlummern

Alles lässt sich heute perso­na­li­sie­ren – warum also nicht auch der Wecker? Bisher waren wir gezwun­gen, genau 9 Minuten zu schlum­mern. Mit iOS 26 kann man diese Zeit nun endlich anpas­sen. Ein kleines, aber feines Detail. Leider bleibt das Aufste­hen trotz­dem genauso mühsam wie eh und je.

Klingeltöne – Nostalgie lässt grüssen

Ein Feature, das mich zum Schmun­zeln bringt: Man kann nun MP3-Dateien als Klin­gel­ton verwen­den. Hätte ich das mit 16 gehabt, wäre mein iPhone wohl nie auf lautlos gewesen. Heute hinge­gen… tja, mein iPhone ist sowieso immer stumm­ge­schal­tet. Schönes Feature – aber für mich wohl zu spät.

Apple Intelligence – aber nicht für alle

Natür­lich bringt iOS 26 noch viele weitere Neue­run­gen, allen voran Apple Intel­li­gence, die neue KI-Integration. Leider bleibt mein iPhone 14 dabei aussen vor – die neuen Funk­tio­nen sind nur für Geräte ab iPhone 15 Pro verfüg­bar. Schade, aber viel­leicht auch ein will­kom­me­ner Grund, beim näch­sten Upgrade zuzuschlagen.